Unsere Mission

Was uns wichtig ist

Sind wir schon perfekt? Sicher nicht. Manches braucht Forschung (z. B. Verpackung), anderes braucht Zeit (z. B. Mutterkuhhaltung), in Zusammenarbeit mit unseren Partner*innen versuchen wir Schritt für Schritt neue Wege zu gehen. Dennoch möchten wir hier unsere Vorstellungen und Ansprüche beschreiben, um uns langfristig daran messen zu lassen.

Nur Bio-Ware
Wir produzieren ausschließlich Bio-Ware – weil wir der Auffassung sind, dass die Anforderungen an Tierhaltung und die Vorschriften für Zutaten und Verarbeitung unserem Verständnis an ein hochqualitatives Produkt entsprechen.

Nah bei dir
Wir sind ganz bei Dir. Wir suchen Bauern in der Nähe, die Weiden in der Nähe bewirtschaften. Wir suchen Metzger, die ohne große Wege schlachten und verarbeiten. Wir sind in Deinem Laden, damit Du die Sachen dort bekommst, wo Du lebst. Wir identifizieren regional arbeitende Betriebe, die einen hohen handwerklichen Anspruch haben und spannen dieses Netz über ganz Deutschland auf.

Zeit zu zweit
Eltern und Kinder gehören zusammen. Nicht nur bei Menschen, auch Tieren geht es besser, wenn man Kühe und Kälber nicht trennt. Wir nutzen deshalb nur Herden, die eine komplette Muttertierhaltung leben dürfen. Wir möchten, dass die Tiere so naturnah wie irgend möglich im Herdenverbund leben können. Alle unsere Tiere kommen aus Deutschland.

Für die Zukunft
Wir wollen uns der Zukunft stellen und sie mitgestalten. Wir müssen und wollen sorgsamer mit unserem Planeten umgehen. Weniger Fleisch, aber besseres. Extensive Haltung statt Mastbetriebe. Kuhwürde, weil alle auf diesem Planeten es verdient haben, würdevoll behandelt zu werden.

Was als Herzensprojekt begann, hat sich zu mehr entwickelt. Wir sind stolz auf das bereits geschaffte, und noch gespannter auf das, was noch kommt.

Respekt­volle Tier­haltung

„Mehr Zeit zu zweit und
Jugend auf der Weide“

Wir verstehen unter Tierwohl idealerweise eine am natürlichen Verhalten der Tiere orientierte Weidehaltung in Form einer artgerechten und ganzjährigen Mutterkuhhaltung, in der Kalb und Mutter nach der Geburt bis zum Alter von etwa 8 Monaten nicht getrennt werden, sondern ausgiebig Zeit zu zweit haben, im Herdenverbund leben und die Kälber miteinander spielen und rangeln können. Dies gewährleistet die optimale Entwicklung jedes Tieres, ist eine Aufzucht im Einklang auch mit unseren natürlichen Lebensbedingungen und das komplette Gegenteil zur Massentierhaltung. Hinzukommen eine Schlachtung auf der Weide oder alternativ sehr kurze Transportwege zum Schlachtbetrieb (unter 60 Minuten).

Mehr zur Mutter- und ammengebundenen Kälberaufzucht in der Milchviehhaltung findest Du im Merkblatt des Forschungsinstitut für biologischen Landbau.

Gesunde Tiernahrung

„Rein biologisch
ohne Stress“

Die Qualität der Produkte beruht natürlich zuallererst auf der Bio-Zertifizierung der Höfe. Mastmethoden wie gewichtssteigernde Antibiotika sind damit natürlich tabu. Wir möchten, dass unsere Kunden reine Fleischprodukte genießen können, die nicht nur durch die Liste der erlaubten Futterstoffe definiert sind, sondern auch durch ein natürliches und stressfreies Leben der Tiere. So erst bildet sich gute Fleischqualität aus. Weil Vorlieben und Ansprüche verschieden sind, werden wir auch immer versuchen, gute Salami-Rezepturen mit möglichst wenig Zusatzstoffen anzubieten. Unsere Produkte sollen geschmacklich für sich stehen.

Umwelt­bewusst­sein

„Der Natur mit
Respekt begegnen“

Reine Bio-Produktion, der Respekt von Landschaften und extensive Haltung sind uns wichtig, um verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umzugehen. Dazu gehört auch, Rinderrassen zu verwenden, die durch ihr geringeres Gewicht die Böden schonen oder durch ihre Futtervorlieben zum Erhalt von Landschaften beitragen.

Nach­haltig­keit

„Weniger ist mehr“

Die extensive Freilandhaltung der meisten „unserer“ Rinder ist bereits an sich nachhaltig – wir nehmen Rinder aus der Herde, um die Anzahl der Rinder und die Weiden im Gleichgewicht zu halten. Die Herden können so auf Dauer unterhalten werden. Wir arbeiten mit Schlachtern und Metzgern aus der näheren Umgebung zusammen, nicht nur, um die Tiere zu schonen, sondern auch, um die Umweltbelastungen durch den Transport gering zu halten. Idealerweise werden Rinder durch einen Weideschuss getötet und bei einem Metzger in der Nähe weiterverarbeitet. Die Verpackung unserer Salami ist uns ebenfalls wichtig, idealerweise würden wir gar nicht verpacken, was aber für viele Einzelhändler, die keine Wursttheke haben, nicht möglich ist. Wir arbeiten an nachhaltigen Lösungen.